Trinkhalle

Trinkhalle - das Leben im Pott
Trinkhalle in Duisburg

Leitungswasser war früher ungekocht ein gesundheitliches Risiko. Die Arbeiter tranken stattdessen Bier und Schnaps, deren Konsum von den Zechen- und Fabrikbesitzern zuerst durch so genannte „Schnapsspenden“ unterstützt wurde. Um den umsichgreifenden Alkoholismus einzudämmen, förderten die Städte die Einrichtung von Trinkhallen, an denen Mineralwasser und andere alkoholfreie Getränke angeboten wurden. Sie entstanden hauptsächlich vor den Werktoren von Zechen oder Fabriken, später auch an anderen öffentlichen Plätzen. Die meisten wurden von ehemaligen oder nicht mehr arbeitsfähigen Bergleuten oder Kriegsveteranen betrieben.

Die ersten Trinkhallen, die anfangs ausschließlich dem Verkauf von alkoholfreien Getränken dienten, entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zuge der Industrialisierung und breiteten sich in weiten Teilen Deutschlands aus. Andere geläufige Bezeichnungen sind heute Kiosk (in Nord- und Süddeutschland, Schweiz), Bude (im Ruhrgebiet) und Büdchen (in Düsseldorf, Köln und Wuppertal), Wasserhäuschen (in Frankfurt am Main und Umgebung), Spätverkauf bzw. kurz Spätkauf oder Späti (in Berlin, Dresden und Leipzig), sowie teils auch Budike (für als Trinkhallen dienende Kioske in Berlin).

Eine Trinkhalle ist (heute) ein Verkaufsstand für Wasser, alkoholische und nichtalkoholische Getränke und Dinge des sofortigen Bedarfs wie Tabak, Süßwaren (und ähnliche Genussmittel), Lebensmittel und auch Medien. Viele Trinkhallen dienen zugleich als Annahmestellen für Lotto und Toto und verkaufen Zeitungen oder Zeitschriften sowie in eingeschränktem Maß Fahrscheine für den öffentlichen Personennahverkehr.

Text: Wikipedia:  Trinkhalle (Verkaufsstelle)

AW Wedau – Lost Place

Lange bin ich daran vorbei gelaufen, erst an der endlos langen Mauer entlang einer Straße, später an anderen Stellen mit Zaun oder am Haupttor. Einfach darüber steigen habe ich mich getraut.

So ist dieses Bild in der Blauen Stunde, aus Frust, entstanden, als ich wieder einmal um das Gelände geschlichen bin.

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Hoch- oder Winkelbunker

Von den Bunkern der Bauart Winkel, bei denen es sich um Hochbunker handelt, die vom Entwickler Luftschutztürme genannt wurden, stehen in Duisburg noch 5 Stück. Je einer in Hamborn, Beek und Wedau, sowie 2 in Hüttenheim.

Diese Spitzbunker wurden im Volksmund auch Betonzigarre oder Zuckerhut, im Englischen ant hill bunker (Ameisenhügel-Bunker) genannt. Ihre Konstruktion geht auf Leo Winkel zurück.

Winkelbunker Duisburg-Wedau
Winkelbunker Duisburg-Wedau
Graffiti auf Winkelbunker Duisburg-Wedau
Graffiti auf Winkelbunker Duisburg-Wedau
Detail Winkelbunker Duisburg-Wedau
Detail Winkelbunker Duisburg-Wedau

Pilze in Gruppen

Im letzten Post habe ich Fotos von Einzelpilzen gezeigt. Jetzt ist eine kleine Gruppe von Pilzen an der Reihe die mir namentlich auch gänzlich unbekannt sind. Wie gesagt ich fotografiere Pilze lieber als daß ich sie als selbstgepflückt (oder heißt das geerntet?) Esse. Gekaufte Pilze oder im Restaurant dürfen Pilze schon zu den Gerichten gehören 😉

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Wasserturm und Stellwerk in Wedau

 

Das Quietschen der Hemmschuhe schallte durch ganz Wedau und Bissingheim, wenn auf dem Verschiebebahnhof die Güterwagen zu Zügstrecken zusammen gestellt wurden. Auf den Ablaufbergen musste die Geschwindigkeit der Güterwagen gebremst werden, damit die Wagen nicht in voller Fahr aufeinander prallten.
Der Unterricht in der nahen Schule war teilweise nicht mehr möglich, so durchdringend war der Ton. Aber für die Siedlungen um den Rangierbahnhof Lebensnerv. In den 1960er Jahren waren über 2.000 Mitarbeiter im Ausbesserungswerk und Verschiebebahnhof beschäftigt.

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Verschiebebahnhof Duisburg-Wedau – Foto: 29.04.2015

1890 wurde der Rangierbahnhof Duisburg-Wedau aufgebaut. Zur Nutzung des sumpfigen Geländes mussten große Aufschüttungen vorgenommen werden. Der benötigte Kies stammte aus den nahen Baggerseen, die heute zur Sechs-Seen-Platte in Duisburg-Wedau gehören.

Durch die 1901 eröffnete Umgehungsstrecke von Duisburg-Wedau nach Oberhausen erlangte der Rangierbahnhof zentrale Bedeutung. Von 1912 bis 1913 wurde er zu einem der größten damaligen Verschiebebahnhöfe ausgebaut, er hatte danach zwei Ablaufberge, 24 Gleise und über 4 Kilometer Gleislänge. Zeitgleich entstand unmittelbar daneben das Ausbesserungswerk Wedau und das Bahnbetriebswerk Wedau.

Zusammen mit dem Personenbahnhof, der Werkstättensiedlung und den Eisenbahnersiedlungen Duisburg-Wedau und Bissingheim ergab sich ein stark Eisenbahn geprägtes Gelände.

Wasserturm und Stellwerk
Verwaltung, Wasserturm und Stellwerk

Als Teil des Ablaufwerkes Nord, entstanden bei einem großflächigen Umbau des ehemaligen Rangierbahnhofs Wedau in der Zeit von 1912 – 1914 diese Gebäude, bestehend aus dem Verwaltungsgebäude des Bahnhofs, einem dreigeschossigen Stellwerksbau und einem Wasserturm.

Das Stellwerk und der Wasserturm wurden am 8. Aug. 1990 unter Denkmalschutz gestellt.

Der Wasserturm aus Ziegelsteinen trägt einen sogenannten Intze-Behälter mit eisernem Umlauf.

Text: z.T. Wikipedia – Foto: 31.10.2016  (c) Joachim Dudek

Denkmalliste: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmäler_in_Duisburg-Süd

Kraftwerk Voerde bei Nacht

Gestern Abend war ich mit Frank Hoffmann zum Ablichten des Kraftwerks Voerde unterwegs. Den November hat man schon ganz gut gemerkt, aber das Ergebnis denke ich, hat den Aufwand gelohnt.

Kraftwerk Voerde am Rhein bei Nacht
Kraftwerk Voerde am Rhein bei Nacht
Kraftwerk Voerde am Rhein bei Nacht
Kraftwerk Voerde am Rhein bei Nacht
Kraftwerk Voerde bei Nacht
Kraftwerk Voerde am Rhein bei Nacht

Was soll das hier?

Kurz gesagt: Mal sehen!

Ich mache Fotos und Bilde etwas ab, was mir gefällt oder was ich glaube lohnt, anderen zu zeigen. Die anderen sind die, die diesen Blog abonnieren – also Du.

Was ich an Bildern den Beiträgen beifüge, wird sich zeigen. Toll währe es, wenn wir uns darüber in den Kommentaren austauschen.

Nun ist das der erste Artikel und ich bin gespannt, ob ich alles richtig gemacht habe.

Danke an dieser Stelle für den gemeinsamen Start in das Abenteuer „Blog“