Auditorio de Tenerife

Das Auditorio de Tenerife ist eine Kongress- und Konzerthalle in Santa Cruz de Tenerife. Das Gebäude wurde vom spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen. Es wird teilweise als Wahrzeichen der Hauptstadt der Insel Teneriffa angesehen.

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Das Gebäude befindet sich auf einem 2,1 Hektar großen Grundstück, direkt am Atlantik im Küstenviertel Cabo Llanos zwischen dem Hafen von Santa Cruz de Tenerife und dem von César Manrique entworfenen Parque Maritimo.

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Der 60 Meter breite Sockel schwingt sich sichelförmig bis 57 Meter hoch und endet nach etwa 100 Metern in einer Spitze über dem hauben- oder muschelförmigen Dach des Gebäudes. Das Bauwerk befindet sich auf einem abgetreppten Sockel, in welchem technische Einrichtungen und Umkleideräume untergebracht sind. Diese Betonsichel hat keine eigentliche Funktion und wird nur zur Beleuchtung des Konzertgebäudes von oben genutzt. Die Außenhaut des Gebäudes ist mit trencadís verkleidet. Die Millionen Bruchstücke weißer Kacheln verleihen dem Gebäude seine strahlende Wirkung und sind eine Referenz an den katalanischen Architekten Antonio Gaudi, der diese Technik beispielsweise im Park Güell verwendet hatte. Die Gestaltung des Sockelgeschosses zeigt Parallelen zu Erich Mendelsohns Einsteinturm in Potsdam, während die Gesamtwirkung und die exponierte Lage am Hafen an das von Jørn Utzon entworfene Opernhaus in Sydney erinnern. In der Literatur wird die Architektur des Gebäudes häufig mit einer Welle oder einem Segelboot in Verbindung gebracht.

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Das Auditorium ist Santiago Calatravas erstes Gebäude für darstellende Künste. Der 1951 in Valencia geborene Architekt war bis zur Auftragsvergabe für das Auditorium vor allem wegen seiner kühnen Konstruktion der Alamillo-Brücke in Sevilla aufgefallen. Neben weiteren Brückenbauten folgten Bahnhöfe, Hochhäuser und Museen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen entsprechend die Neugestaltung des U-Bahnhofes am New Yorker Ground Zero, sowie das Olympiastadion für die Spiele 2004 in Athen. Zwischenzeitlich erhielt er Aufträge für den Bau einer Konzerthalle für das Atlanta Symphony Orchestra und die Oper von Valencia.

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Text: wikipedia

Küppersmühle

Küppersmühle Duisburg
Küppersmühle Innenhafen Duisburg
Zu musealer Würde erwachte die seit den 1970er Jahren stillgelegte und heute denkmalgeschützte Mühle der ehemaligen „Mühlenwerke Küppers“. Sie wurde als Projekt der Internationalen

Küppersmühle
Bauausstellung (IBA) Emscher Park entkernt und saniert.
Der Duisburger Kunstsammler Hans Grothe mietete das „Küppersmühle“ genannte Gebäude unentgeltlich mit der Verpflichtung, seine Sammlung von Werken deutscher Kunst seit 1960 öffentlich auszustellen und Wechselausstellungen zu präsentieren. Zu der Sammlung gehören Werke von Lüpertz, Beuys, Baselitz, Polke und anderen.
Text mit Foto: Stadt Duisburg

Ehemaliges Europahaus

Duisburg Börsenstraße
Duisburg Börsenstraße

Das 1954 aus den Ruinen des einstigen Börsenhauses entstandene Europa-Haus, beherbergte bis zu seinem Umbau 1975 zahlreiche Mieter unter einem Dach: Es gab Büros, Wohnungen, eine Gaststätte, ein „Keller-Kabarett“ und ein Lichtspielhaus, den „Europa-Palast“ (später Europa-Kino) Die Bezeichnung erhielt das Haus durch eine Abbildung Europas an der Außenwand, die später unter einer Verkleidung verschwand.

Bis 1966 war in den Räumen der heutigen Zentralbibliothek ein Kaufhaus untergebracht.

2003 schloss das 1954 eröffnete Kino im Europahaus. Von 2005 bis Mitte 2008 beherbergten die Räume das Boulevard-Theater die „Comödie“, seitdem war das Haus neben der Zentralbibliothek ungenutzt. Seit 2009 fanden dann Parties im sogenannten Licht.Spiel.Haus statt. Von Juli 2011 bis März 2013 wurde es vom High-5-Club als Diskothek genutzt, bis die Bauaufsicht die Säle schloss. Das Europahaus ist Eigentum der Stadt Duisburg.

Fakten:
erbaut 1954 (Europa-Haus)
Architekten:  Paul Bode, P. Poelzig
Umbau 1975

Quelle: Stadt Duisburg

Tiger & Turtle

Tiger & Turtle Duisburg
Tiger & Turtle Duisburg
Tiger & Turtle Duisburg
Tiger & Turtle Duisburg
Blick auf HKM von Tiger & Turtle
Blick auf HKM von Tiger & Turtle

Kaum eine der Landmarken im Ruhrgebiet ist schon aus der Ferne betrachtet so eindrucksvoll wie die Skulptur Tiger & Turtle von Ulrich Genth und Heike Mutter im Duisburger Angerpark. Die einzige begehbare Achterbahn der Welt thront mit einer Höhe von 20 Metern weithin sichtbar auf der Heinrich Hildebrand Höhe im Süden Duisburgs.

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