Burg Eltz

Nach einem wunderschönem Spaziergang durch die Wälder bei Moselkern, entlang der Eltz, steht man unvermittelt vor einem kleinen Hügel mit Burg darauf. Burg Eltz – zu recht wird sie die schönste und bekannteste Burg Deutschlands genannt.
Man steht da mit Staunen und Verwunderung und kann den Blick kaum abwenden vor soviel Harmonie.

Die einzelnen Gebäudeteile fügen sich so detailreich in- und aneinander, in einer wunderbaren Selbstverständlichkeit, dass man kaum glauben kann was man dort sieht.

Burg Eltz
Burg Eltz

Wann genau die Anfänge der Burg stattgefunden haben ist nicht belegt. Eine Urkunde aus dem Jahr 1157 dokumentiert eine Schenkung des Kaisers Friedrich Barbarossa an den Trierer Erzbischof. Der erste bekannte Bewohner der Burg soll Rudolfus zu Eltz gewesen sein. 
Seit mehr als 800 Jahren befindet sich die Burg nun im Besitz der Familie zu Eltz. Ihr jetziger Eigentümer ist Karl Graf und Edler Herr von und zu Eltz-Kempenich, genannt Faust von Stromberg. Er übernahm die Aufgabe, die Burg für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten, ihre Substanz zu sichern und sie an die 34. Generation weiterzureichen.

Burg Eltz
Burg Eltz

Dem Alter der Burg angemessen finde ich, dass ein schwarz-weiß Foto die Würde der Gemäuer unterstreicht. Das Polaroid-Bild erfährt gerade zwar so etwas wie ein Comeback, aber als fast „ausgestorben“ unterstreicht es ein wenig das Alter der Burg.   

Burg Eltz

Duisburg Beekstraße

Beekstraße
Beekstraße 2018

Die Beekstraße in der Altstadt Duisburgs war 1930 die eleganteste Einkaufsstraße und der Inbegriff für kaufmännisches jüdisches Leben. In keiner anderen Straße reihten sich mehr jüdische Textilkaufhäuser, Bettengeschäfte, Gemischtwarenkaufhäuser, Geschäfte für Stoffe und Kurzwaren, sowie Schuhgeschäfte aneinander.

Als 1938 die Verfolgung durch das Nazi-Regime zunahm, verloren die jüdischen Kaufleute mehr als ihre Heimat. Sie wurden gezwungen, ihre Geschäfte an „Arier“ zu veräußern, wer nicht ins Ausland floh, wurde deportiert – und ermordet.

An sie erinnern in der ganzen Stadt Stolpersteine, in der Beekstraße ist unter anderem eine der kleinen Messingplatten für Laura Alsberg vor Hausnummer 41 eingelassen.

Heute stehen in diesem Teil der Fußgängerzone schon seit Jahren viele Ladenlokale leer.

Foto: WAZ Funke Medien Gruppe Ausgabe von 02.12.2015