Stammhaus Krupp

Stammhaus Krupp

Das Stammhaus Krupp war zunächst ein als Aufseherhaus in den Jahren 1818/1819 errichteter, geschieferter Fachwerkbau, und später Wohnsitz der Essener Industriellenfamilie Krupp. Nach Kriegszerstörung wurde es 1961 originalgetreu rekonstruiert.

Das Stammhaus Krupp befindet sich in der Altendorfer Straße 100 in Essen, auf ehemaligem Gelände der Krupp-Gussstahlfabrik, auf dem heute das ThyssenKrupp-Hauptquartier steht.

Hüttenwerke Krupp-Mannesmann

Hüttenwerk Krupp-Mannesmann
Hüttenwerk Krupp-Mannesmann

Eines der beiden im Duisburger Süden liegenden Industriebetriebe sind die Hüttenwerke Krupp-Mannesmann. Das zweite ist ThyssenKrupp Steel Europe.
Muss man sich wohl dran gewöhnen, dass die Verdichtung der Betriebe mit Übernahmen und Verschmelzungen übersichtlicher wird. Ob das auch besser ist, möchte ich nicht beurteilen, zumindest sind dadurch Arbeitsplätze verschwunden. Komischerweise folgt eine Fusion auf die Nächste. Kann wohl dann doch nicht so zielfördernd sein. 🤔
Betriebe wie Hoesch oder Krupp sind verschwunden. Der Name Hoesch ist Geschichte, während der Name Krupp nur noch als Beiwerk existiert.

Duisburger Kupferhütte

Duisburger Kupferhütte
Duisburger Kupferhütte

Die Duisburger Kupferhütte war der Startpunkt meines Arbeitslebens. 1970 begann dort meine Ausbildung mit ganzen 178,- DM Bruttolohn. Für mich damals eine Menge Geld. Schließlich war mein Taschengeld nur ein Bruchteil davon.

Nach vielen Jahren bin ich jetzt zu ersten Mal bei Tageslicht dort gewesen. Nachts war ich schon öfter mal dort und habe ein paar Fotos gemacht, wie das Nachfolgende aus November 2016.

Duisburger Kupferhütte
Duisburger Kupferhütte

Aber Tagsüber ist das doch schon etwas anderes. Was die Nacht versteckt und durch die Lichter ein bisschen romantisch macht, sieht am Tag schon sehr nüchtern aus. Wobei ich glaube mit meinem Foto ganz oben einen interessanten Blick auf die Produktionsanlagen gefunden zu haben.

Die Duisburger Kupferhütte wurde 1876 gegründet. Sie diente dazu, einerseits für die Schwefelsäureherstellung erforderlichen Schwefelkies herzustellen und zum anderen, die bei der Schwefelsäureproduktion anfallenden metallhaltigen Abbrände zu verwerten und die darin enthaltenen Metalle herauszuziehen. Heute würde man das „neudeutsch“ recyceln nennen. Mein Vater, der sein ganzes Arbeitsleben bei der Kupferhütte verbracht hat, nannte das immer „aus Dreck Gold machen“.

Folgerichtig wurde 1983 dann aus der Duisburger Kupferhütte AG die noch heute existierende DK Recycling und Roheisen GmbH. Von den ehemals bis zu 3.000 Beschäftigten arbeiten heute nur noch etwa 300 Arbeiter in der Hütte.