Duisburg Beekstraße

Beekstraße
Beekstraße 2018

Die Beekstraße in der Altstadt Duisburgs war 1930 die eleganteste Einkaufsstraße und der Inbegriff für kaufmännisches jüdisches Leben. In keiner anderen Straße reihten sich mehr jüdische Textilkaufhäuser, Bettengeschäfte, Gemischtwarenkaufhäuser, Geschäfte für Stoffe und Kurzwaren, sowie Schuhgeschäfte aneinander.

Als 1938 die Verfolgung durch das Nazi-Regime zunahm, verloren die jüdischen Kaufleute mehr als ihre Heimat. Sie wurden gezwungen, ihre Geschäfte an „Arier“ zu veräußern, wer nicht ins Ausland floh, wurde deportiert – und ermordet.

An sie erinnern in der ganzen Stadt Stolpersteine, in der Beekstraße ist unter anderem eine der kleinen Messingplatten für Laura Alsberg vor Hausnummer 41 eingelassen.

Heute stehen in diesem Teil der Fußgängerzone schon seit Jahren viele Ladenlokale leer.

Foto: WAZ Funke Medien Gruppe Ausgabe von 02.12.2015

 

Brot mit Schokostreusel

Joachim 1961

1961 auf Camping an der Ostsee. Das war mir gar nicht mehr so bewusst. Ja schon, dass wir an der Ostsee Campingurlaub gemacht haben, aber wo das war, weiß ich nicht mehr.
Wie soll man sich auch erinnern, wenn nicht mit Bildern, Erzählungen oder sonst wie nachgeholfen wird.
Hätte mein Vater nicht mit seiner Normal 8 Kamera eine Zeit lang fast alles gefilmt, währe sicherlich einiges in Vergessenheit geraten. So auch der Moment, wenn ich in das frische Brot mit Schokostreusel beiße. Der Genuß . . . . . . das habe ich jetzt wieder auf der Zunge, einfach lecker.

Joachim 1961