Signale auf Stop

Bahnsignale

Noch stehen die Signale aber in absehbarer Zeit werden hier Wohnungen und Gewerbefläche entstehen.

Über das Gelände habe ich schon ein paar Mal berichtet. Die meisten Gebäude auf dem Gelände stehen unter Denkmalschutz, wie das  Stellwerk und der Wasserturm,

Stellwerk
Stellwerk

die ich vor einiger Zeit schon einmal, auch bei Sonnenaufgang, vorgestellt habe. Die Werkhallen und Bunker werden wohl für die Forschung der Uni Duisburg-Essen hergerichtet.

Der verrosteten Wasserturm am südlichsten Ende des Geländes wird, in die Denkmalliste von Duisburg aufgenommen.

Mit der Zugspitzbahn zum Gipfel

Es gibt 3 Möglichkeiten auf die Zugspitze zu gelangen. 1. mit eigener Körperkraft, 2. mit der Seilbahn, 3. mit dem Zug.

Bei 2964 m Höhe haben wir die erste Möglichkeit ausgeschlossen. Dafür reicht unsere Kondition nun wirklich nicht aus. Die zweite Variante hat sich dadurch erübrigt, weil die Seilbahn zur Zeit wegen Neubau außer Betrieb ist. Also bleibt der Zug übrig – die Bayrische Zugspitzbahn.

Zugspitzbahn
Zugspitzbahn

„Die Bayerische Zugspitzbahn eine von vier noch betriebenen Zahnradbahnen in Deutschland. Die meterspurige Strecke führt vom Garmisch-Partenkirchener Ortsteil Garmisch auf die Zugspitze, den höchsten Berg Deutschlands.“ (mehr)

Die Fahrt beginnt am Bahnhof Garmisch-Partenkirchen und führt über Hausberg, Kreuzeck, Hammersbach und Grainau zum Eibsee.

Blick auf Garmisch-Partenkirchen
Blick auf Garmisch-Partenkirchen
Zugspitzbahn
Zugspitzbahn hinter Bahnhof Eibsee
Eibsee
Eibsee von der Zugspitzbahn aus gesehen
Bergstation der Zugspitzbahn
Bergstation der Zugspitzbahn

Die Bahnfahrt endet am Bergbahnhof auf 2588 m. Von hieraus gelangen wir auf das Zugspitzplatt. Dem Skigebiet auf der Zugspitze.

Bergstation der Zugspitzbahn
Bergstation der Zugspitzbahn
Zugspitze
Zugspitzplatt
Zugspitzplatt mit Blick auf den Gipfel
Zugspitzplatt mit Blick auf den Gipfel
Aussichtspunkt am Zugspitzplatt
Aussichtspunkt am Zugspitzplatt
Bergstation der Zugspitzbahn
Bergstation der Zugspitzbahn und Talstation der Gletscherbahn

Beeindruckend diese Berglandschaft, obwohl wir ziemlich stark von Wolken umgeben waren, vielleicht gerade deswegen!
Daß wir im September im Schnee laufen ist auch etwas besonderes. Das haben wir auch nicht alle Tage. So langsam verziehen sich die Wolken und man sieht mehr von dem Gipfel. Also machen wir uns auf den Weg nach oben.

 

 

 

 

EsS-Bahn Berlin-Tegel

In meiner aktiven Zeit bin ich des Öfteren nach Berlin geflogen. Ein Muss war vor dem Rückflug eine anständige Currywurst mit Pommes und Mayo. Natürlich in der EsS-Bahn, einem ausrangiertem S-Bahn Triebwagen am Flughafen Berlin-Tegel.

Ess-Bahn Currywurstbude Berlin-Tegel
EsS-Bahn Currywurstbude Berlin-Tegel

Die Fotos sind im Juli 2013 mit einem Mobiltelefon gemacht worden. Die Qualität ist etwas schwach, aber man erkennt ja alles und das ist die Hauptsache.

Mehr über die Gastronomie am Flughafen Tegel und speziell die EsS-Bahn

Ess-Bahn Currywurstbude Berlin-Tegel
EsS-Bahn Currywurstbude Berlin-Tegel
Ess-Bahn Currywurstbude Berlin-Tegel
EsS-Bahn Currywurstbude Berlin-Tegel
Ess-Bahn Currywurstbude Berlin-Tegel
EsS-Bahn Currywurstbude Berlin-Tegel
Flughafen Berlin-Tegel
Flughafen Berlin-Tegel

Rostiger Wasserturm Wedau

Wasserturm Wedau

Wasserturm Wedau

Wasserturm Wedau

Der Rangierbahnhof in Duisburg-Wedau wurde von 1890 bis 2000 betrieben und 2006 endgültig stillgelegt.
Das rund 90 Hektar große Gelände soll zum Wohn- und Geschäftsquartier entwickelt werden. Die meisten Gebäude auf dem Gelände stehen unter Denkmalschutz, wie das  Stellwerk und der Wasserturm, die ich vor einiger Zeit schon einmal, auch bei Sonnenaufgang, vorgestellt habe. Die Verwendung der Werkhallen und Bunker ist noch unklar. Möglicher Weise werden die Werkhallen für die Forschung der Uni Duisburg-Essen hergerichtet.

Was aus dem verrosteten Wasserturm am südlichsten Ende des Geländes wird, ist nicht bekannt. Leider ist der Turm nicht in der Denkmalliste von Duisburg zu finden. Schade währe es, wenn der Schrotthändler den Turm verschrottet. Damit währe dann ein Teil des Ingenieurschaffens aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts vernichtet.

 

Gleis 3 – Musikcafé in Duisburg-Süd

Gleis 3 - Großenbaum-Bahnhof
Gleis 3 – Großenbaum-Bahnhof

Großenbaum ist ein Stadtteil von Duisburg im Stadtbezirk DuisburgSüd. Die Entstehung fällt in die Zeit der mittelalterlichen Agraransiedlungen. Ursprünglich war das gesamte Gebiet des heutigen Großenbaums mit Wald bedeckt.

Als erste Siedler sind hier die Eheleute Jan und Bede Meypels dokumentiert. In der Nähe der Straße nach Saarn bauten sie hier im Jahre 1532 an dem großen Baum ihr Wohnhaus. Bei diesem Großen Baum handelte es sich um den Schlagbaum einer bergischen Zollstelle.

Die Zollstelle befand sich in der Nähe des heutigen Bahnhofs Duisburg-Großenbaum der alten Cöln-Mindener Eisenbahn.

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Von I, Marku1988, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2389182

Alter Bahnhof. Derzeitige Nutzung als Musikcafé (gleis drei)

Facebook-Seite der Szene-Gastronomie

AW Wedau – Lost Place

Lange bin ich daran vorbei gelaufen, erst an der endlos langen Mauer entlang einer Straße, später an anderen Stellen mit Zaun oder am Haupttor. Einfach darüber steigen habe ich mich getraut.

So ist dieses Bild in der Blauen Stunde, aus Frust, entstanden, als ich wieder einmal um das Gelände geschlichen bin.

AW Wedau – Lost Place weiterlesen

Hoch- oder Winkelbunker

Von den Bunkern der Bauart Winkel, bei denen es sich um Hochbunker handelt, die vom Entwickler Luftschutztürme genannt wurden, stehen in Duisburg noch 5 Stück. Je einer in Hamborn, Beek und Wedau, sowie 2 in Hüttenheim.

Diese Spitzbunker wurden im Volksmund auch Betonzigarre oder Zuckerhut, im Englischen ant hill bunker (Ameisenhügel-Bunker) genannt. Ihre Konstruktion geht auf Leo Winkel zurück.

Winkelbunker Duisburg-Wedau
Winkelbunker Duisburg-Wedau
Graffiti auf Winkelbunker Duisburg-Wedau
Graffiti auf Winkelbunker Duisburg-Wedau
Detail Winkelbunker Duisburg-Wedau
Detail Winkelbunker Duisburg-Wedau

Wasserturm und Stellwerk in Wedau

 

Das Quietschen der Hemmschuhe schallte durch ganz Wedau und Bissingheim, wenn auf dem Verschiebebahnhof die Güterwagen zu Zügstrecken zusammen gestellt wurden. Auf den Ablaufbergen musste die Geschwindigkeit der Güterwagen gebremst werden, damit die Wagen nicht in voller Fahr aufeinander prallten.
Der Unterricht in der nahen Schule war teilweise nicht mehr möglich, so durchdringend war der Ton. Aber für die Siedlungen um den Rangierbahnhof Lebensnerv. In den 1960er Jahren waren über 2.000 Mitarbeiter im Ausbesserungswerk und Verschiebebahnhof beschäftigt.

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Verschiebebahnhof Duisburg-Wedau – Foto: 29.04.2015

1890 wurde der Rangierbahnhof Duisburg-Wedau aufgebaut. Zur Nutzung des sumpfigen Geländes mussten große Aufschüttungen vorgenommen werden. Der benötigte Kies stammte aus den nahen Baggerseen, die heute zur Sechs-Seen-Platte in Duisburg-Wedau gehören.

Durch die 1901 eröffnete Umgehungsstrecke von Duisburg-Wedau nach Oberhausen erlangte der Rangierbahnhof zentrale Bedeutung. Von 1912 bis 1913 wurde er zu einem der größten damaligen Verschiebebahnhöfe ausgebaut, er hatte danach zwei Ablaufberge, 24 Gleise und über 4 Kilometer Gleislänge. Zeitgleich entstand unmittelbar daneben das Ausbesserungswerk Wedau und das Bahnbetriebswerk Wedau.

Zusammen mit dem Personenbahnhof, der Werkstättensiedlung und den Eisenbahnersiedlungen Duisburg-Wedau und Bissingheim ergab sich ein stark Eisenbahn geprägtes Gelände.

Wasserturm und Stellwerk
Verwaltung, Wasserturm und Stellwerk

Als Teil des Ablaufwerkes Nord, entstanden bei einem großflächigen Umbau des ehemaligen Rangierbahnhofs Wedau in der Zeit von 1912 – 1914 diese Gebäude, bestehend aus dem Verwaltungsgebäude des Bahnhofs, einem dreigeschossigen Stellwerksbau und einem Wasserturm.

Das Stellwerk und der Wasserturm wurden am 8. Aug. 1990 unter Denkmalschutz gestellt.

Der Wasserturm aus Ziegelsteinen trägt einen sogenannten Intze-Behälter mit eisernem Umlauf.

Text: z.T. Wikipedia – Foto: 31.10.2016  (c) Joachim Dudek

Denkmalliste: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmäler_in_Duisburg-Süd