Rote Halde Rheinpreußen

Abendstimmung auf Halde Rheinpreußen

1998 wählte die Kultur Ruhr GmbH im Rahmen der IBA Emscher Park Bergbauhalden zur künstlerischen Gestaltung als Landmarken aus. Dr. Brockhaus, Direktor des Lehmbruck Museums Duisburg, bat den Künstler Otto Piene, die in traditionsreichem Industrieumfeld herausragend liegende Halde Rheinpreußen als Landmarke zu gestalten. Pienes Entwurf sieht auf rot ausgeleuchteter, das Umgebungsniveau um 70 m überragenden Halde, einen 30 m hohen Turm in Form einer übergroßen stählernen Sicherheitslampe der Bergleute, dem „Geleucht“, vor. In der Dunkelheit leuchtet der Lichtturm über der roten Halde. Rot verdeutlicht die Energie der Kohle und die Glut des Stahls, des Motors der wirtschaftlichen Entwicklung.

Geleucht Halde Rheinpreußen

 

Text: Metropoleruhr

 

Halde Rheinpreußen

Die Halde Rheinpreußen ist eine 74 m über Umgebungsniveau aufgeschüttete Bergehalde in Moers-Meerbeck. Sie hat eine Gesamthöhe von 103 m ü. NN. Eigentümer ist seit dem Jahr 2001 der Regionalverband Ruhr.

Der Abraum stammt aus der nahen Zeche Rheinpreußen, welche das erste linksrheinische Bergwerk war. So war diese Halde auch eine der ersten begrünten Halden im Ruhrgebiet.

Um die Halde zur Landmarke auszubauen, beschloss der Regionalverband Ruhr Ende 2005, auf der Halde einen etwa dreißig Meter hohen Turm in Form einer Grubenlampe zu errichten. Der Entwurf dazu stammt vom Künstler Otto Piene.

Text: Wikipedia