Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Der Tag kämpft tapfer um Minuten,
Die Nacht setzt Siegermiene auf.
Bestrahlte Wolkenbänke fluten
Vereinigt mit dem Sonnenlauf.

Schon schwärzen sich die Buchenzweige,
Das Blattwerk gleicht dem Schattenschnitt.
Der Feuerball erreicht die Neige,
Zur Nacht ein winzig kleiner Schritt.

Ingo Baumgartner

Kraftwerk Duisburg-Walsum

Kraftwerk Duisburg Walsum

In Duisburg-Walsum betreibt die STEAG die Kraftwerksblöcke 7, 9 und 10 mit einer elektrischen Gesamtleistung von 1.310 MW Brutto (1.199 MW Netto).

Die Geschichte des Standortes beginnt bereits 1928. Die ersten Anlagen dienten dem Energiehilfsbetrieb des Bergwerks Walsum. 1957 nahm der 68 MW-Block – als erstes Kraftwerk mit Dampferzeuger, Turbine und Generator im Blockbau – seine Arbeit auf. 1959/60 gingen die beiden damals größten Steinkohle-Kraftwerksblöcke 7 und 8 mit einer Leistung von je 150 MW in Walsum in Betrieb. 1988 wurde das Kraftwerk mit einer Rauchgasentschwefelungsanlage nachgerüstet.

Textauszug und mehr zum Karftwerk

Mondaufgang am Wasserturm

Wasserturm bei Mondaufgang
Duisburg-Wedau – Wasserturm bei Mondaufgang

Baujahr 1912–1914
Denkmal seit 8. Aug. 1990

Der Wasserturm war ein Garant für Wedaus Wohlstand

Im Vergleich zu anderen Denkmälern im Duisburger Süden ist dieses Gebäude wesentlich jünger und dennoch umso wichtiger als Wahrzeichen für seinen Stadtteil: der steinerne Wasserturm im nördlichen Teil des heutigen Aurelis-Geländes.

„Der Wasserturm hat eine große Bedeutung für Wedau. Er symbolisiert den Aufbau der Eisenbahn und dadurch symbolisiert er den Stadtteil selbst“, sagt Wolfgang Gebhard, Vorsitzender des Bürgervereins Wedau/Bissingheim. „Wedau und Bissingheim sind schließlich durch die Bahn entstanden. Durch sie haben dort Jahrzehnte lang Tausende von Menschen einen Arbeitsplatz gehabt.“

Der Wasserturm hatte dabei eine zentrale Funktion. Mithilfe des Wassers aus dem Turm konnten die Dampflokomotiven Langstrecken überbrücken – 30 Tonnen Wasser reichten für etwa 150 Kilometer. In den Hochzeiten fuhren rund 100 Züge täglich durch den Bahnhof und tankten dort Wasser. Nicht von ungefähr wählte der Bürgerverein den Turm 1988 anlässlich des 75-jährigen Bestehens von Wedau zu seinem Logo. Nur zwei Jahre später wurde der Wasserturm unter Denkmalschutz gestellt.

Im Jahr 1890 entstand ein Rangierbahnhof im Ortsteil, der nach und nach erweitert wurde, weil der Güterverkehr der bereits verstaatlichten Eisenbahngesellschaften einen erheblichen Umfang angenommen hatte. Neben zwei Ringlokschuppen am Südende des Aurelis-Geländes errichtete man in der Nähe den Ablaufberg Nord mit dem Wasserturm, einem Verwaltungsgebäude und einem heute ebenfalls denkmalgeschütztem Stellwerk.

Zwar ist der Turm, der nun Aurelis gehört, nicht für den Publikumsverkehr geöffnet, doch der fünfstöckige Ziegelschacht mit aufgesetztem kugelförmigen Intze-Behälter ist von vielen Stellen des Stadtteils zu sehen. „Durch seine Höhe und prägnante Form“ ist er „das Wahrzeichen für den Stadtteil, den Rangierbahnhof und das Ausbesserungswerk Wedau“, heißt es im Eintrag in die Denkmalliste.

Wasserturm und Stellwerk
Wasserturm, Stellwerk und Verwaltungsgebäude

Seit langem ist bei den Dampfloks schon die Luft raus, die Züge sind auf elektrischen Antrieb oder Dieselmotoren umgestellt. Für die Bahn sind die Wassertürme überflüssig geworden und fast überall verschwunden. Auch Aurelis nutzt das Denkmal nicht, der gesamte Bahnhof ist seit 2006 stillgelegt. „Unser Traum ist es, dass die dortigen Denkmäler ein integraler Bestandteil unseres modernen, wachsenden Stadtteil werden, vielleicht sogar mit Gastronomie“, sagt Wolfgang Gebhard, selbst pensionierter Eisenbahner.

Der Bürgerverein bemüht sich um den Erhalt der Denkmäler. „Ich bin guter Hoffnung, dass wir mit Aurelis an einem Strang ziehen.“ Außerdem hat der Verein einen Antrag gestellt, dass das benachbarte Verwaltungsgebäude ebenfalls Denkmal wird.

Text:  WAZ – Oliver Kühn  15.07.2012
Fotos: Joachim Dudek

Uerdinger Rheinbrücke

Uerdinger Rheinbrücke
Uerdinger Rheinbrücke Krefelder Straße B 288

Die Uerdinger Rheinbrücke überspannt zwischen dem Krefelder Stadtteil Uerdingen und dem Duisburger Stadtteil Mündelheim als Zügelgurtbrücke den Rhein. Das Bauwerk ist insgesamt 860 m lang und hat zwei Fahrstreifen sowie zwei Gehwege. Es ist eine der letzten „unechten“ Hängebrücken über den Rhein. Die Uerdinger Rheinbrücke ist Teil der Bundesstraße 288.

1933 begann der Bau der Rheinbrücke nach einem Entwurf von Friedrich Voß. Beim Bau der Stützpfeiler für die Uerdinger Rheinbrücke 1935 wurde ein 27 Millionen Jahre alter versteinerter Urwalschädel gefunden, der heute im Essener Ruhrmuseum zu sehen ist und als bedeutender Fund (Patriocetus) gilt.

Text: Wikipedia –   mehr über diese Brücke

Gleis 3 – Musikcafé in Duisburg-Süd

Gleis 3 - Großenbaum-Bahnhof
Gleis 3 – Großenbaum-Bahnhof

Großenbaum ist ein Stadtteil von Duisburg im Stadtbezirk DuisburgSüd. Die Entstehung fällt in die Zeit der mittelalterlichen Agraransiedlungen. Ursprünglich war das gesamte Gebiet des heutigen Großenbaums mit Wald bedeckt.

Als erste Siedler sind hier die Eheleute Jan und Bede Meypels dokumentiert. In der Nähe der Straße nach Saarn bauten sie hier im Jahre 1532 an dem großen Baum ihr Wohnhaus. Bei diesem Großen Baum handelte es sich um den Schlagbaum einer bergischen Zollstelle.

Die Zollstelle befand sich in der Nähe des heutigen Bahnhofs Duisburg-Großenbaum der alten Cöln-Mindener Eisenbahn.

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Von I, Marku1988, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2389182

Alter Bahnhof. Derzeitige Nutzung als Musikcafé (gleis drei)

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