Froschenteich

Unser Garten ist mit einem Teich bestückt. Ein schöne Sache, ein kleines Biotop, mit Seerosen, Igelkolben, einige Schilfsorten und sonst noch Pflanzen die in und um einen Teich gehören.

Seit nunmehr rund 10 Jahren haben wir den Teich und erfreuen jedes Jahr neu über die Vielzahl an Insekten die uns besuchen kommen.

Nur Fische haben wir nicht. Dafür aber Molche und Frösche.

Die Frösche waren bisher überhaupt kein Problem. Neuerdings, so seit 2 Wochen, haben wir einen ausgewachsenen Frosch im Teich, der glaubt sich bemerkbar machen zu müssen.

Frosch im Teich

So ein bisschen quak, quak ist ja ganz nett. Aber QUAK, QUAK geht garnicht. Eines Nachts plötzlich ein Krach zum Nachbarn erschrecken. Alle 5 bis 10 Minuten QUAKT der los, wie ein alter Bagger. Tagsüber meint der auch noch, sich in Erinnerung quaken zu müssen.

Mit den Tagen wurde es langsam weniger. Scheint so, als wenn die Erschöpfung einsetzt. Und dann – gestern scheint die Rettung zu nahen.

Reiher in Lauerstellung

Der Reiher war lange nicht mehr da. Seinetwegen haben wir keine Fische und die Frösche und Molche haben nicht Überhand genommen.

Jetzt ist er dran! Der Krachmacher.

Am Nachmittag war es angenehm still. Bis zum Abend war die Freunde über eine ruhige Nacht schon recht stark.
Bis es plötzlich quAK macht und dann nochmal QUAK. Na dann Gute Nacht.

Schneider oder Weberknecht

Die Weberknechte, auch Schneider, Schuster, Kanker, Opa Langbein, gehören zu den Spinnentiere. Weltweit sind etwa 6600 Arten mit Körperlängen von 2 bis 22 Millimetern bekannt. Die Weberknechte enthalten Arten, die gedrungen und milbenförmig sind, daneben aber auch die bekannten langbeinigen Arten. Die größten Vertreter der Weberknechte haben eine Körperlänge von 22 Millimetern. In Mitteleuropa sind etliche Arten der Weberknechte zumindest regional gefährdet.

 

Mehr: Wikipedia

 

Die Spinne und ihr Netz

Spinne im Netz
(leider ein bisschen unscharf)

Eine Spinne, von der Moderne getrieben,
Geriet über ihr altes Netz ins Grübeln.
„Was kann ich ändern? Was brauch ich nicht?
Bekomme ich ins Dunkel Licht.
Sind wirklich alle Fäden wichtig,
Oder ist vielleicht der Eine nichtig?“
So trat die Spinne an ihr Netz heran,
Untersuchte die Fäden gar nicht lang,
Bis sie schließlich einen fand.
Hatte sie ihn schon gekannt?
Hatte selten ihn beachtet,
Wenn sie ihn nun so betrachtet.
„Kann doch gar nicht wichtig sein,
Darum schneide ich ihn ein.“
Doch dieses sollt ein Fehler werden,
Die Spinne fiel in ihr Verderben.
Denn der Faden, der nach oben ging,
War der, an dem das Netze hing.

© Sebastian Dommel, 2008