Müllverbrennungsanlage Oberhausen

Die Gemeinschafts-Müll-Verbrennungsanlage Niederrhein (GMVA) ist ein echtes Oberhausener Traditionsunternehmen. 1972 durch den Umbau des Zechenkraftwerks der Concordia Bergbau AG entstanden, sorgt sie seit über 40 Jahren für die umweltverträgliche Behandlung von andienungspflichtigen Abfällen und von Gewerbeabfällen und ist zugleich wichtiger Erzeuger von Strom und Fernwärme.

Oberhausen-Müllverbrennungsanlage
Oberhausen-Müllverbrennungsanlage

Die GMVA zeichnet sich durch modernste Verbrennungstechnologie und vorbildliche Emissionsreduzierung aus. Seit 1972 wurde die Anlage kontinuierlich dem neuesten Stand der Technik entsprechend angepasst und erweitert, so dass man heute mit Fug und Recht von einer modernen und umweltfreundlichen Anlage sprechen kann, die die genehmigungsrechtlich zulässigen Emissionswerte um ein Vielfaches unterschreitet.

Oberhausen-Müllverbrennungsanlage
Oberhausen-Müllverbrennungsanlage

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Gasometer Oberhausen

Der Gasometer Oberhausen ist ein Industriedenkmal in Oberhausen und die höchste Ausstellungs- und Veranstaltungshalle Europas. Er gehört zu den Panoramen und Landmarken sowie den Ankerpunkten der Route der Industriekultur und ist auch in die Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) eingebunden. Der Gasometer liegt in der Neuen Mitte unmittelbar am Rhein-Herne-Kanal. Mit einem Speichervolumen von 347 000 m³, 117 Metern Höhe und knapp 68 Metern Durchmesser war er bis 1988 Europas größter Scheibengasbehälter.

Oberhausen-Gasometer am Rhein-Herne-Kanal
Oberhausen-Gasometer am Rhein-Herne-Kanal

1993/94 wurde der Gasometer im Rahmen der IBA Emscher Park für 16 Millionen D-Mark zu Europas höchster Ausstellungshalle umgebaut. Dabei wurde die Gasdruckscheibe auf einer Höhe von 4,20 Metern am Zylindermantel sowie durch Zwischenstützen fixiert. Sie dient nun als zweite Ebene der Ausstellungsfläche, auf der eine Tribüne für 500 Besucher installiert wurde. Außerdem wurden vier Außentreppen errichtet, drei bis zur oberen Ausstellungsebene auf +12,0 Meter Höhe sowie eine vierte mit 38 Läufen bis zum Dach des Gasometers. In den Treppenturm ist ein Aufzug integriert. Mit einer Höhe von 115 Metern und Grundrissabmessungen von 6,0 Meter mal 8,5 Meter ist es weltweit eine der größten Industrietreppen. Das Gasometerdach ist Besichtigungsplattform und zu Fuß, per Außenaufzug oder Panoramaaufzug mit verglaster Kabine innerhalb des Gasbehälters zu erreichen. Es bietet einen Rundblick über die Stadt Oberhausen und das westliche Ruhrgebiet.

Text:  Wikipedia

 

Rehberger-Brücke am Kaisergarten

Die Brücke „Slinky Springs to Fame“ im Oberhausener Kaisergarten wurde 2011 eingeweiht. Ein ungewöhnlicher Name für eine noch ungewöhnlichere Brücke: Die begehbare Brückenskulptur des Frankfurter Künstlers Tobias Rehberger, die eine Verbindung zwischen dem Kaisergarten Oberhausen und der Emscherinsel schafft, gehört zu den architektonischen Highlights im Ruhrgebiet.

Die neue Rehberger Brücke, wie sie im Volksmund auch heißt, führt über den Rhein-Herne-Kanal und wurde mit einer schwingenden Spirale zu einem markanten Bauwerk in unmittelbarer Nähe zum Gasometer Oberhausen.

Die Brücke mit einer ca. 2,50 m breiten Lauffläche wird durch wechselnde Farbfelder rhythmisiert und in der Nacht zusätzlich beleuchtet. Die Brücke ist jederzeit im Oberhausener Kaisergarten zugänglich.

Oberhausen-Rehberger-Brücke am Kaisergarten
Oberhausen-Rehberger-Brücke am Kaisergarten
Oberhausen-Rehberger-Brücke am Kaisergarten
Oberhausen-Rehberger-Brücke am Kaisergarten

Schwanentorbrücke

Die Schwanentorbrücke, Baujahr 1950, ist eine von drei Hubbrücken in Duisburg. Sie überquert den Innenhafen und verbindet damit die Innenstadt mit den Stadtteilen Kaßlerfeld und Ruhrort. Sie wird von Fußgängern, Radfahrern, Automobilen und der Straßenbahn benutzt. Die Durchfahrtshöhe bei mittlerem Normalwasserstand und ohne Hebung der Plattform beträgt 5,50 Meter. Die Brücke wurde am 8. Dez. 1986 mit Denkmalnummer 109 unter Denkmalschutz gestellt.

Die Brückenplattform in der Mitte der vier quadratischen Türme wird bei Bedarf ca. zehn Meter hochgehoben. Seile und Gegengewichte befinden sich in den Türmen. Diese sind mit Ziegeln verkleidet, haben paarweise angeordnete Fensterschlitze und ein verglastes Obergeschoss. Sie werden oben jeweils von Gaslaternen abgeschlossen. In einem der Türme ist ein Wärterhäuschen eingebaut, welches die Hebung der Schwanentorbrücke ebenso wie die der Buckelbrücke im Innenhafen steuert.

Duisburg - Schwanentor-Brücke
Duisburg – Schwanentorbrücke

Die Schwanentorbrücke war früher ständig besetzt. Heben ist heute nicht mehr nötig, weil die Berufsschifffahrt nicht mehr den Innenhafen anläuft.

Der Name der Brücke erinnert an das mittelalterliche Schwanentor in der Stadtbefestigung. Dieses führte direkt auf den Rhein zu, der seinerzeit hier vorbeifloss. 1841 befand sich an dieser Stelle eine erste hölzerne Zugbrücke. 1904 errichte man eine elektrisch betriebene Klappbrücke. Diese wurde jedoch 1945 bei einem Bombenangriff zerstört.
2015 wurde eine umfassende Sanierung in den Jahren 2016-2017 angekündigt, die leider bis heute nicht begonnen wurde. Weitere Schäden sind deshalb nicht ausgeschlossen und die veranschlagten Sanierungskosten werden voraussichtlich steigen. Wollen wir nur hoffen, dass nicht ein Schlauberger, wegen der hohen Sanierungskosten, den Abriss der Brücke für notwendig hält und der Stadtrat dem dann auch noch zustimmt. Das währe ein großer Verlust für die Stadt.
  • Duisburger Schwanentorbrücke wird für 4,5 Millionen Euro saniert | WAZ.de – Lesen Sie mehr in dem Artikel vom 21.08.2015 auf WAZ.de

Text: WikipediaWAZ.de und eigen

Brücke der Solidarität

Die Brücke der Solidarität ist eine Rheinbrücke zwischen den Duisburger Stadtteilen Rheinhausen und Hochfeld bei Rheinkilometer 775,29.

Duisburg - Brücke der Solidarität 1988
Duisburg – Brücke der Solidarität 1988

1987 erhielt Rheinhausen durch den Widerstand gegen die Schließung des dortigen Stahlwerks große Medienpräsenz. Am 10. Dezember 1987 besetzten Krupp-Arbeiter die Rheinbrücke und protestieren damit gegen die Schließung ihres Werkes. Im ganzen Winter 1987/88 folgten große Demonstrationen gegen die Schließung des verbliebenen Hüttenwerks. Außer der Rheinbrücke wurde auch die Bundesautobahn 40 blockiert und die Krupp-Hauptverwaltung in der Villa Hügel in Essen besetzt. Monatelange Mahnwachen begleiteten die Auseinandersetzungen. Rheinhausen wurde damit zum Synonym für die Stahlkrise. Die Rheinbrücke Rheinhausen–Hochfeld wurde am 20. Januar 1988 von den Arbeitnehmern in Brücke der Solidarität umbenannt. An diesem Tag zogen 50.000 Stahlkocher aus über 60 Hüttenwerken zur Brücke. Die Jugendvertreter der Krupp-Lehrwerkstatt fertigten über Nacht das neue Namensschild. Wenig später wurde der Name von der Stadt Duisburg offiziell übernommen.

Text: Wikipedia Brücke der Solidarität