Halde Rheinpreußen

Die Halde Rheinpreußen ist eine 74 m über Umgebungsniveau aufgeschüttete Bergehalde in Moers-Meerbeck. Sie hat eine Gesamthöhe von 103 m ü. NN. Eigentümer ist seit dem Jahr 2001 der Regionalverband Ruhr. Der Abraum stammt aus der nahen Zeche Rheinpreußen, welche das erste linksrheinische Bergwerk war. So war diese Halde auch eine der ersten begrünten Halden im Ruhrgebiet. Um die Halde zur Landmarke auszubauen, beschloss der Regionalverband Ruhr Ende 2005, auf der Halde einen etwa dreißig Meter hohen Turm in Form einer Grubenlampe zu errichten. Der Entwurf dazu stammt vom Künstler Otto Piene. Text: Wikipedia Halde Rheinpreußen weiterlesen

Matena-Tunnel – Schimanski lässt Grüßen

Der Matenatunnel ist ein denkmalgeschützter, ehemaliger Straßentunnel in Duisburg-Bruckhausen. Tatort wird hier schon lange nicht mehr gedreht. Der Tunnel verband den Stadtteil des Bezirks Meiderich/Beeck mit dem mittlerweile abgegangenen Alsum. Das Industriedenkmal überführt die Hüttenwerke der ehemaligen Gewerkschaft Deutscher Kaiser, heute zu ThyssenKrupp Steel Europe gehörend, und verfügt neben den zwei Fahrspuren, von denen eine bis 1965 für den Straßenbahnverkehr genutzt wurde, über einen einseitigen Gehweg. Zu der Tunnelanlage, die unter anderem als Drehort einiger Schimanski-Tatorte Bekanntheit erlangte, gehören der rund 400 Meter lange Durchgang mit der gepflasterten und asphaltierten Straße und der charakteristischen Gabelung des Fußgängerweges am westlichen Ausgang sowie das schlichte West- … Matena-Tunnel – Schimanski lässt Grüßen weiterlesen

Lindenwirtin

Duisburg’s Lindenwirtin – erbaut ca. 1728 – gehört zu den ältesten noch vorhandenen Bauwerken in Duisburg und steht heute unter Denkmalschutz. Der in Duisburg lebende Ziegelbäcker Carl Reddinghaus aus Speldorf erhielt seinerzeit von der Stadt zwei Morgen Land auf der Heide bei Duissern in Erbpacht, wo er ein Wohnhaus mit Ziegelofen und Ziegelschuppen für Dachziegel bauen sollte. Damit wurde die Ziegelei das erste Gebäude in der Duissernschen Heide und leitete somit die Kolonisation der preußischen Regierung für Duisburg ein. Von den übrigen Kolonistenhäusern ist heute keines mehr erhalten. 1934 hat die Fa. Herbertz dieses wunderschöne Haus aus seinem Dornröschenschlaf erwachen lassen … Lindenwirtin weiterlesen

Gasometer Oberhausen

Der Gasometer Oberhausen ist ein Industriedenkmal in Oberhausen und die höchste Ausstellungs- und Veranstaltungshalle Europas. Er gehört zu den Panoramen und Landmarken sowie den Ankerpunkten der Route der Industriekultur und ist auch in die Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) eingebunden. Der Gasometer liegt in der Neuen Mitte unmittelbar am Rhein-Herne-Kanal. Mit einem Speichervolumen von 347 000 m³, 117 Metern Höhe und knapp 68 Metern Durchmesser war er bis 1988 Europas größter Scheibengasbehälter. 1993/94 wurde der Gasometer im Rahmen der IBA Emscher Park für 16 Millionen D-Mark zu Europas höchster Ausstellungshalle umgebaut. Dabei wurde die Gasdruckscheibe auf einer Höhe von 4,20 Metern am Zylindermantel sowie durch Zwischenstützen fixiert. Sie dient nun als zweite Ebene der Ausstellungsfläche, auf der eine … Gasometer Oberhausen weiterlesen

Duisburg - Schwanentor-Brücke

Schwanentorbrücke

Die Schwanentorbrücke, Baujahr 1950, ist eine von drei Hubbrücken in Duisburg. Sie überquert den Innenhafen und verbindet damit die Innenstadt mit den Stadtteilen Kaßlerfeld und Ruhrort. Sie wird von Fußgängern, Radfahrern, Automobilen und der Straßenbahn benutzt. Die Durchfahrtshöhe bei mittlerem Normalwasserstand und ohne Hebung der Plattform beträgt … Schwanentorbrücke weiterlesen

Wasserturm und Stellwerk in Wedau

  Das Quietschen der Hemmschuhe schallte durch ganz Wedau und Bissingheim, wenn auf dem Verschiebebahnhof die Güterwagen zu Zügstrecken zusammen gestellt wurden. Auf den Ablaufbergen musste die Geschwindigkeit der Güterwagen gebremst werden, damit die Wagen nicht in voller Fahr aufeinander prallten. Der Unterricht in der nahen Schule war teilweise nicht mehr möglich, so durchdringend war der Ton. Aber für die Siedlungen um den Rangierbahnhof Lebensnerv. In den 1960er Jahren waren über 2.000 Mitarbeiter im Ausbesserungswerk und Verschiebebahnhof beschäftigt. 1890 wurde der Rangierbahnhof Duisburg-Wedau aufgebaut. Zur Nutzung des sumpfigen Geländes mussten große Aufschüttungen vorgenommen werden. Der benötigte Kies stammte aus den nahen Baggerseen, die heute … Wasserturm und Stellwerk in Wedau weiterlesen