Garten der Erinnerung

Garten der Erinnerung
Garten der Erinnerung mit dem jüdische Gemeindezentrum

Zwischen der Duisburger Altstadt und dem Innenhafen ist ein Park entstanden, der „Garten der Erinnerungen“ des israelischen Bildhauers Dani Karavan.
Der Künstler hat bewusst die Gestaltungsmerkmalen einer städtischen Grünanlage außer Acht gelassen und stattdessen der alten Hafenanlage ein ungewöhnliches Denkmal gesetzt. Lagerhallen und Kontore wurden bis auf ihr tragendes Gerüst entkernt, einige Gebäude bis auf das Treppenhaus abgebrochen.

Niedrige Betonmauern zeichnen die Grundrisse der abgerissenen Gebäude nach. Sie wurden wie die  verbliebenen Architekturen schneeweiß gestrichen. Dazwischen streng umrissene Rasenflächen und einzelne, skulpturenartig inszenierte Bäume.

Garten der Erinnerung
Garten der Erinnerung

Five Boats

Fiveboad Innenhafen

Nach Entwürfen des britischen Architekten Nicholas Grimshaw ist am Innenhafen in Duisburg ein Bürokomplex entstanden, der den Namen “Five Boats” trägt.

Fünf siebenetagige Baukörper in Schiffsform zeigen mit ihrem Bug Richtung Wasser. So sind in diesem Bürokomplex Arbeitsplätze entstanden, die so einen Blick auf das Wasser ermöglichen. Die Rückseite des Gebäudes mit Aufzügen und Treppen, sowie Verbindungstrakte weisen zur Autobahn A 40 hin.

Fiveboad Innenhafen

Küppersmühle

Küppersmühle Duisburg
Küppersmühle Innenhafen Duisburg
Zu musealer Würde erwachte die seit den 1970er Jahren stillgelegte und heute denkmalgeschützte Mühle der ehemaligen „Mühlenwerke Küppers“. Sie wurde als Projekt der Internationalen

Küppersmühle
Bauausstellung (IBA) Emscher Park entkernt und saniert.
Der Duisburger Kunstsammler Hans Grothe mietete das „Küppersmühle“ genannte Gebäude unentgeltlich mit der Verpflichtung, seine Sammlung von Werken deutscher Kunst seit 1960 öffentlich auszustellen und Wechselausstellungen zu präsentieren. Zu der Sammlung gehören Werke von Lüpertz, Beuys, Baselitz, Polke und anderen.
Text mit Foto: Stadt Duisburg