Rehberger-Brücke am Kaisergarten

Die Brücke „Slinky Springs to Fame“ im Oberhausener Kaisergarten wurde 2011 eingeweiht. Ein ungewöhnlicher Name für eine noch ungewöhnlichere Brücke: Die begehbare Brückenskulptur des Frankfurter Künstlers Tobias Rehberger, die eine Verbindung zwischen dem Kaisergarten Oberhausen und der Emscherinsel schafft, gehört zu den architektonischen Highlights im Ruhrgebiet.

Die neue Rehberger Brücke, wie sie im Volksmund auch heißt, führt über den Rhein-Herne-Kanal und wurde mit einer schwingenden Spirale zu einem markanten Bauwerk in unmittelbarer Nähe zum Gasometer Oberhausen.

Die Brücke mit einer ca. 2,50 m breiten Lauffläche wird durch wechselnde Farbfelder rhythmisiert und in der Nacht zusätzlich beleuchtet. Die Brücke ist jederzeit im Oberhausener Kaisergarten zugänglich.

Oberhausen-Rehberger-Brücke am Kaisergarten
Oberhausen-Rehberger-Brücke am Kaisergarten
Oberhausen-Rehberger-Brücke am Kaisergarten
Oberhausen-Rehberger-Brücke am Kaisergarten

Schwanentorbrücke

Die Schwanentorbrücke, Baujahr 1950, ist eine von drei Hubbrücken in Duisburg. Sie überquert den Innenhafen und verbindet damit die Innenstadt mit den Stadtteilen Kaßlerfeld und Ruhrort. Sie wird von Fußgängern, Radfahrern, Automobilen und der Straßenbahn benutzt. Die Durchfahrtshöhe bei mittlerem Normalwasserstand und ohne Hebung der Plattform beträgt 5,50 Meter. Die Brücke wurde am 8. Dez. 1986 mit Denkmalnummer 109 unter Denkmalschutz gestellt.

Die Brückenplattform in der Mitte der vier quadratischen Türme wird bei Bedarf ca. zehn Meter hochgehoben. Seile und Gegengewichte befinden sich in den Türmen. Diese sind mit Ziegeln verkleidet, haben paarweise angeordnete Fensterschlitze und ein verglastes Obergeschoss. Sie werden oben jeweils von Gaslaternen abgeschlossen. In einem der Türme ist ein Wärterhäuschen eingebaut, welches die Hebung der Schwanentorbrücke ebenso wie die der Buckelbrücke im Innenhafen steuert.

Duisburg - Schwanentor-Brücke
Duisburg – Schwanentorbrücke

Die Schwanentorbrücke war früher ständig besetzt. Heben ist heute nicht mehr nötig, weil die Berufsschifffahrt nicht mehr den Innenhafen anläuft.

Der Name der Brücke erinnert an das mittelalterliche Schwanentor in der Stadtbefestigung. Dieses führte direkt auf den Rhein zu, der seinerzeit hier vorbeifloss. 1841 befand sich an dieser Stelle eine erste hölzerne Zugbrücke. 1904 errichte man eine elektrisch betriebene Klappbrücke. Diese wurde jedoch 1945 bei einem Bombenangriff zerstört.
2015 wurde eine umfassende Sanierung in den Jahren 2016-2017 angekündigt, die leider bis heute nicht begonnen wurde. Weitere Schäden sind deshalb nicht ausgeschlossen und die veranschlagten Sanierungskosten werden voraussichtlich steigen. Wollen wir nur hoffen, dass nicht ein Schlauberger, wegen der hohen Sanierungskosten, den Abriss der Brücke für notwendig hält und der Stadtrat dem dann auch noch zustimmt. Das währe ein großer Verlust für die Stadt.
  • Duisburger Schwanentorbrücke wird für 4,5 Millionen Euro saniert | WAZ.de – Lesen Sie mehr in dem Artikel vom 21.08.2015 auf WAZ.de

Text: WikipediaWAZ.de und eigen

Brücke der Solidarität

Die Brücke der Solidarität ist eine Rheinbrücke zwischen den Duisburger Stadtteilen Rheinhausen und Hochfeld bei Rheinkilometer 775,29.

Duisburg - Brücke der Solidarität 1988
Duisburg – Brücke der Solidarität 1988

1987 erhielt Rheinhausen durch den Widerstand gegen die Schließung des dortigen Stahlwerks große Medienpräsenz. Am 10. Dezember 1987 besetzten Krupp-Arbeiter die Rheinbrücke und protestieren damit gegen die Schließung ihres Werkes. Im ganzen Winter 1987/88 folgten große Demonstrationen gegen die Schließung des verbliebenen Hüttenwerks. Außer der Rheinbrücke wurde auch die Bundesautobahn 40 blockiert und die Krupp-Hauptverwaltung in der Villa Hügel in Essen besetzt. Monatelange Mahnwachen begleiteten die Auseinandersetzungen. Rheinhausen wurde damit zum Synonym für die Stahlkrise. Die Rheinbrücke Rheinhausen–Hochfeld wurde am 20. Januar 1988 von den Arbeitnehmern in Brücke der Solidarität umbenannt. An diesem Tag zogen 50.000 Stahlkocher aus über 60 Hüttenwerken zur Brücke. Die Jugendvertreter der Krupp-Lehrwerkstatt fertigten über Nacht das neue Namensschild. Wenig später wurde der Name von der Stadt Duisburg offiziell übernommen.

Text: Wikipedia Brücke der Solidarität

 

Trinkhalle

Trinkhalle - das Leben im Pott
Trinkhalle in Duisburg

Leitungswasser war früher ungekocht ein gesundheitliches Risiko. Die Arbeiter tranken stattdessen Bier und Schnaps, deren Konsum von den Zechen- und Fabrikbesitzern zuerst durch so genannte „Schnapsspenden“ unterstützt wurde. Um den umsichgreifenden Alkoholismus einzudämmen, förderten die Städte die Einrichtung von Trinkhallen, an denen Mineralwasser und andere alkoholfreie Getränke angeboten wurden. Sie entstanden hauptsächlich vor den Werktoren von Zechen oder Fabriken, später auch an anderen öffentlichen Plätzen. Die meisten wurden von ehemaligen oder nicht mehr arbeitsfähigen Bergleuten oder Kriegsveteranen betrieben.

Die ersten Trinkhallen, die anfangs ausschließlich dem Verkauf von alkoholfreien Getränken dienten, entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zuge der Industrialisierung und breiteten sich in weiten Teilen Deutschlands aus. Andere geläufige Bezeichnungen sind heute Kiosk (in Nord- und Süddeutschland, Schweiz), Bude (im Ruhrgebiet) und Büdchen (in Düsseldorf, Köln und Wuppertal), Wasserhäuschen (in Frankfurt am Main und Umgebung), Spätverkauf bzw. kurz Spätkauf oder Späti (in Berlin, Dresden und Leipzig), sowie teils auch Budike (für als Trinkhallen dienende Kioske in Berlin).

Eine Trinkhalle ist (heute) ein Verkaufsstand für Wasser, alkoholische und nichtalkoholische Getränke und Dinge des sofortigen Bedarfs wie Tabak, Süßwaren (und ähnliche Genussmittel), Lebensmittel und auch Medien. Viele Trinkhallen dienen zugleich als Annahmestellen für Lotto und Toto und verkaufen Zeitungen oder Zeitschriften sowie in eingeschränktem Maß Fahrscheine für den öffentlichen Personennahverkehr.

Text: Wikipedia:  Trinkhalle (Verkaufsstelle)

AW Wedau – Lost Place

Lange bin ich daran vorbei gelaufen, erst an der endlos langen Mauer entlang einer Straße, später an anderen Stellen mit Zaun oder am Haupttor. Einfach darüber steigen habe ich mich getraut.

So ist dieses Bild in der Blauen Stunde, aus Frust, entstanden, als ich wieder einmal um das Gelände geschlichen bin.

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Hoch- oder Winkelbunker

Von den Bunkern der Bauart Winkel, bei denen es sich um Hochbunker handelt, die vom Entwickler Luftschutztürme genannt wurden, stehen in Duisburg noch 5 Stück. Je einer in Hamborn, Beek und Wedau, sowie 2 in Hüttenheim.

Diese Spitzbunker wurden im Volksmund auch Betonzigarre oder Zuckerhut, im Englischen ant hill bunker (Ameisenhügel-Bunker) genannt. Ihre Konstruktion geht auf Leo Winkel zurück.

Winkelbunker Duisburg-Wedau
Winkelbunker Duisburg-Wedau
Graffiti auf Winkelbunker Duisburg-Wedau
Graffiti auf Winkelbunker Duisburg-Wedau
Detail Winkelbunker Duisburg-Wedau
Detail Winkelbunker Duisburg-Wedau