Gasometer Oberhausen

Der Gasometer Oberhausen ist ein Industriedenkmal in Oberhausen und die höchste Ausstellungs- und Veranstaltungshalle Europas. Er gehört zu den Panoramen und Landmarken sowie den Ankerpunkten der Route der Industriekultur und ist auch in die Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) eingebunden. Der Gasometer liegt in der Neuen Mitte unmittelbar am Rhein-Herne-Kanal. Mit einem Speichervolumen von 347 000 m³, 117 Metern Höhe und knapp 68 Metern Durchmesser war er bis 1988 Europas größter Scheibengasbehälter.

Oberhausen-Gasometer am Rhein-Herne-Kanal
Oberhausen-Gasometer am Rhein-Herne-Kanal

1993/94 wurde der Gasometer im Rahmen der IBA Emscher Park für 16 Millionen D-Mark zu Europas höchster Ausstellungshalle umgebaut. Dabei wurde die Gasdruckscheibe auf einer Höhe von 4,20 Metern am Zylindermantel sowie durch Zwischenstützen fixiert. Sie dient nun als zweite Ebene der Ausstellungsfläche, auf der eine Tribüne für 500 Besucher installiert wurde. Außerdem wurden vier Außentreppen errichtet, drei bis zur oberen Ausstellungsebene auf +12,0 Meter Höhe sowie eine vierte mit 38 Läufen bis zum Dach des Gasometers. In den Treppenturm ist ein Aufzug integriert. Mit einer Höhe von 115 Metern und Grundrissabmessungen von 6,0 Meter mal 8,5 Meter ist es weltweit eine der größten Industrietreppen. Das Gasometerdach ist Besichtigungsplattform und zu Fuß, per Außenaufzug oder Panoramaaufzug mit verglaster Kabine innerhalb des Gasbehälters zu erreichen. Es bietet einen Rundblick über die Stadt Oberhausen und das westliche Ruhrgebiet.

Text:  Wikipedia

 

Rehberger-Brücke am Kaisergarten

Die Brücke „Slinky Springs to Fame“ im Oberhausener Kaisergarten wurde 2011 eingeweiht. Ein ungewöhnlicher Name für eine noch ungewöhnlichere Brücke: Die begehbare Brückenskulptur des Frankfurter Künstlers Tobias Rehberger, die eine Verbindung zwischen dem Kaisergarten Oberhausen und der Emscherinsel schafft, gehört zu den architektonischen Highlights im Ruhrgebiet.

Die neue Rehberger Brücke, wie sie im Volksmund auch heißt, führt über den Rhein-Herne-Kanal und wurde mit einer schwingenden Spirale zu einem markanten Bauwerk in unmittelbarer Nähe zum Gasometer Oberhausen.

Die Brücke mit einer ca. 2,50 m breiten Lauffläche wird durch wechselnde Farbfelder rhythmisiert und in der Nacht zusätzlich beleuchtet. Die Brücke ist jederzeit im Oberhausener Kaisergarten zugänglich.

Oberhausen-Rehberger-Brücke am Kaisergarten
Oberhausen-Rehberger-Brücke am Kaisergarten
Oberhausen-Rehberger-Brücke am Kaisergarten
Oberhausen-Rehberger-Brücke am Kaisergarten

Brücke der Solidarität

Die Brücke der Solidarität ist eine Rheinbrücke zwischen den Duisburger Stadtteilen Rheinhausen und Hochfeld bei Rheinkilometer 775,29.

Duisburg - Brücke der Solidarität 1988
Duisburg – Brücke der Solidarität 1988

1987 erhielt Rheinhausen durch den Widerstand gegen die Schließung des dortigen Stahlwerks große Medienpräsenz. Am 10. Dezember 1987 besetzten Krupp-Arbeiter die Rheinbrücke und protestieren damit gegen die Schließung ihres Werkes. Im ganzen Winter 1987/88 folgten große Demonstrationen gegen die Schließung des verbliebenen Hüttenwerks. Außer der Rheinbrücke wurde auch die Bundesautobahn 40 blockiert und die Krupp-Hauptverwaltung in der Villa Hügel in Essen besetzt. Monatelange Mahnwachen begleiteten die Auseinandersetzungen. Rheinhausen wurde damit zum Synonym für die Stahlkrise. Die Rheinbrücke Rheinhausen–Hochfeld wurde am 20. Januar 1988 von den Arbeitnehmern in Brücke der Solidarität umbenannt. An diesem Tag zogen 50.000 Stahlkocher aus über 60 Hüttenwerken zur Brücke. Die Jugendvertreter der Krupp-Lehrwerkstatt fertigten über Nacht das neue Namensschild. Wenig später wurde der Name von der Stadt Duisburg offiziell übernommen.

Text: Wikipedia Brücke der Solidarität

 

Trinkhalle

Trinkhalle - das Leben im Pott
Trinkhalle in Duisburg

Leitungswasser war früher ungekocht ein gesundheitliches Risiko. Die Arbeiter tranken stattdessen Bier und Schnaps, deren Konsum von den Zechen- und Fabrikbesitzern zuerst durch so genannte „Schnapsspenden“ unterstützt wurde. Um den umsichgreifenden Alkoholismus einzudämmen, förderten die Städte die Einrichtung von Trinkhallen, an denen Mineralwasser und andere alkoholfreie Getränke angeboten wurden. Sie entstanden hauptsächlich vor den Werktoren von Zechen oder Fabriken, später auch an anderen öffentlichen Plätzen. Die meisten wurden von ehemaligen oder nicht mehr arbeitsfähigen Bergleuten oder Kriegsveteranen betrieben.

Die ersten Trinkhallen, die anfangs ausschließlich dem Verkauf von alkoholfreien Getränken dienten, entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zuge der Industrialisierung und breiteten sich in weiten Teilen Deutschlands aus. Andere geläufige Bezeichnungen sind heute Kiosk (in Nord- und Süddeutschland, Schweiz), Bude (im Ruhrgebiet) und Büdchen (in Düsseldorf, Köln und Wuppertal), Wasserhäuschen (in Frankfurt am Main und Umgebung), Spätverkauf bzw. kurz Spätkauf oder Späti (in Berlin, Dresden und Leipzig), sowie teils auch Budike (für als Trinkhallen dienende Kioske in Berlin).

Eine Trinkhalle ist (heute) ein Verkaufsstand für Wasser, alkoholische und nichtalkoholische Getränke und Dinge des sofortigen Bedarfs wie Tabak, Süßwaren (und ähnliche Genussmittel), Lebensmittel und auch Medien. Viele Trinkhallen dienen zugleich als Annahmestellen für Lotto und Toto und verkaufen Zeitungen oder Zeitschriften sowie in eingeschränktem Maß Fahrscheine für den öffentlichen Personennahverkehr.

Text: Wikipedia:  Trinkhalle (Verkaufsstelle)

Kraftwerk Voerde bei Nacht

Gestern Abend war ich mit Frank Hoffmann zum Ablichten des Kraftwerks Voerde unterwegs. Den November hat man schon ganz gut gemerkt, aber das Ergebnis denke ich, hat den Aufwand gelohnt.

Kraftwerk Voerde am Rhein bei Nacht
Kraftwerk Voerde am Rhein bei Nacht
Kraftwerk Voerde am Rhein bei Nacht
Kraftwerk Voerde am Rhein bei Nacht
Kraftwerk Voerde bei Nacht
Kraftwerk Voerde am Rhein bei Nacht