Blue Container

Blauer Container

Mit dem größten Binnenhafen der Welt ist Duisburg ein wichtiger Umschlagplatz. Die Stadt liegt im Herzen des “Ruhrgebiets” und ist jetzt das eine Ende der „Neuen Seidenstraße“. Mittlerweile kommen hier 20 bis 40 Züge pro Woche aus China an.

Jetzt wird ein Zug mit Kunst-Containern, von Duisburg aus, auf den Weg gebracht und hat mit einer ersten Station im Duisburger Rheinpark begonnen.

Blue Container

Güterwagen mit blauen Containern werden über Usbekistan und Kasachstan nach Peking geschickt. In Taschkent, Astana und Urumqui in Westchina sind jeweils zehntägige Präsentationen geplant – in Zusammenarbeit mit den Anrainerstaaten der neuen, 11.000 Kilometer langen Seidenstraßenroute.

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„Freundschaft muss vom Herzen kommen. Sonst wird das nichts.“ sagt Jian Guo, Vorsitzender des DCKD (Deutsch-Chinesischer Kulturaustausch für Kunst und Design), der die Idee mit dem Kunst-Container-Zug hatte. Nur wenn sich unterschiedliche Kulturen kennenlernen, kann man auch gute Geschäfte machen, so seine Philosophie.

Blue Container

Blue Container
Blue Container, Duisburg 02.06. – 10.06.2018

Der Höhepunkt der Präsentation chinesischer Kunst sind Repliken der Grottengemälde von Dunhuang. Die westchinesische Oasenstadt war einst eine wichtige Station auf der Seidenstraße. Hier haben buddhistische Mönche zwischen dem 4. und dem 12. Jahrhundert etwa 1.000 Höhlen in die Sandsteinfelsen geschlagen und mit buddhistischen Motiven verziert. Seit 1987 zählen die Mogao-Grotten zum Weltkulturerbe. Die Repliken dieser „großartigsten historische Hinterlassenschaft buddhistischer Kunst“ werden erstmals in Deutschland gezeigt; in Paris, London und New York haben sie bereits Zehntausende Besucher gesehen.

Außerdem gibt es im Rheinpark vier Kulturhallen zu den Themen chinesische Tuschmalerei, Kunst und Technologie, Medien sowie zeitgenössische Kunst. Unter den hochkarätigen Künstlern sind der Filmemacher Wang Bing, Teilnehmer der letzten Documenta in Kassel, und der Performance-Artist „Frog King“ Kwok Mang Ho sowie Künstler aus Usbekistan, Kasachstan und Deutschland, zum Beispiel der in Duisburg lebende Gil Shachar.

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